Förderung für Gesundheitsbereich

  • Vertragsunterzeichung PVE EIB Standesbank

    Fotocredit: © BKA / Hans Hofer Von links nach rechts: Stefan Tauchner (Volksbank Wien), Anton Pauschenwein(Vorstandsvorsitzender Ärzte- und Apothekerbank), Silvia Türk (Sektionsleitung Bundesministerium), Andrew McDowell (Vizepräsident EIB), Rudolf Anschober (Bundesminister), Rainer Borns (Vorstandsdirektor Volksbank Wien), Helmut Kneissl (Vorstandsdirektor Ärzte- und Apothekerbank), Markus Partl (Vorstandsdirektor Ärzte- und Apothekerbank)

Kooperation mit EIB

  • Die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank AG freut sich über die Finanzierungskooperation mit der Europäischen Investitionsbank (EIB)*! Bereits ab Dezember 2018 haben wir daran gearbeitet, mit der EIB ein Finanzierungsmodell für Primärversorgungseinheiten zu entwickeln.

    Ziel der Kooperation

    Unser Ziel dabei war es, für Interessenten und künftige Betreiber von PVEs nicht nur die Erfahrung, die Beratungsleistung und das umfassende Branchennetzwerk einer Standesbank zur Verfügung stellen zu können. Vielmehr wollten wir auch die Ressourcen einer Bank der Europäischen Union für das österreichische Gesundheitswesen nutzen. Letztendlich soll damit die Versorgung von PVEs mit attraktiven Finanzierungsmitteln der Österreichischen Ärzte- und Apothekerbank AG gewährleistet werden.

    Rechtlicher Rahmen

    Wir freuen uns, Ihnen nunmehr bekannt geben zu dürfen, dass die Umsetzung dieses Projektes gelungen ist. Die dafür notwendigen Verträge wurden am 20.01.2020 im Beisein des Bundesministers für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Rudolf Anschober und des Vizepräsidenten der EIB, Andrew McDowell unterfertigt. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung und langfristigen Etablierung von Primärversogungseinheiten (PVE) in Österreich gesetzt. „Gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) ist es gelungen, eine Finanzierung zu schaffen, die Gründerinnen und Gründer von neuen Primärversorgungseinheiten in Zukunft unterstützt. Dadurch wird die allgemeinmedizinische Versorgung maßgeblich gestärkt"  freut sich Bundesminister Rudolf Anschober. Durch diese Kooperation werden wichtige Zielsetzungen in Hinblick auf die flächendeckende, wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung in Umsetzung gebracht.

    Umsetzungs-Phase

    Nun gilt es in die Umsetzung zu gehen. Für einen möglichst niederschwelligen Zugang zur Finanzierung in Form von attraktiven Krediten, stehen die Expertinnen und Experten der Österreichischen Ärzte- und Apothekerbank AG für alle Interessierten bereit. „Als Standesbank freuen wir uns besonders, einen nachhaltigen Beitrag dafür leisten zu können, dass von unserer Partnerschaft mit der EIB Ärztinnen und Ärzte, die Gemeinden und letztendlich die österreichische Bevölkerung profitieren," meint Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Ärzte- und Apothekerbank AG, Mag. Anton Pauschenwein. Als Know-how-Träger und Spezialist in dieser Thematik freuen wir uns auf zahlreiche Anfragen sowie persönliche Gespräche und Beratungen! 

    Gerne steht Ihnen auch unsere Primärversorgungs-Hotline unter Tel. 01 40 08 – 149, Prok. Harald Reigl, MAS oder pve@apobank.at für Ihre geschätzten Anfragen zur Verfügung.    


      *Europäische Investitionsbank: Die EIB ist die Bank der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Eigner sind die EU-Mitgliedstaaten. Aufgabe der EIB ist es, die Ziele der EU durch die langfristige Finanzierung tragfähiger Projekte zu fördern. Neben der Finanzierung von KMU legt die Bank ihre Schwerpunkte auf die Finanzierung von Innovation, Forschung und Entwicklung, Ressourceneffizienz sowie strategische Infrastruktur. PVE: In den neuen Primärversorgungseinheiten (PVE) werden mehrere Hausärztinnen und Hausärzte durch andere Gesundheits- und Sozialberufe unterstützt. AllgemeinmedizinerInnen waren und sind in Österreich die ersten Ansprechpartner für gesundheitliche Themen. Gearbeitet wird im PVE im Team, sei es in einem Zentrum oder in einem Netzwerk, um eine umfassende und wohnortnahe Versorgung (tw. inkl. Apotheke) bei erweiterten Öffnungszeiten anbieten zu können. Das entlastet die Ärztinnen und Ärzte und hilft den Patienten.

 

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