Wenn Mediziner und Apotheker gemeinsam musizieren

  • Im Oktober durfte die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank AG ganz besondere Gäste begrüßen: Die Vertreter der Camerata Medica Wien waren im Haus, um interessierten Journalisten und Journalistinnen ihr Programm für das nächste halbe Jahr zu präsentieren. Die Camerata Medica Wien ist ein derzeit aus 60 Musikern und Musikerinnen bestehender gemeinnütziger Orchesterverein, dessen Mitglieder sich weitgehend aus medizinischen, pharmazeutischen und eng damit verwandten Bereichen (pflegerischen, physiotherapeutischen und medizintechnischen Berufen) rekrutieren, nicht wenige davon mit professioneller instrumentaler Ausbildung. Eines der Ziele des Vereines ist es, die in das späte 19. Jahrhundert zurückreichende Tradition des "Wiener Ärzteorchesters" zu neuem Leben zu erwecken; dieses Wiener Ärzteorchester war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eines der bedeutenden Amateurensembles in Wien und wurde wegen seines künstlerischen Niveaus sehr geschätzt. Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit unterbrachen diese Tradition dann jedoch für mehr als ein halbes Jahrhundert. Am 4. November fand eine Matinée statt, dirigiert von Nicolas Radulescu, am Violoncello Rudolf Leopold: Gioacchino Rossini
    Ouvertüre zu »La Gazza Ladra«
    Camille Saint-Saëns
    Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 33
    Ludwig van Beethoven
    Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
    Ein besonderes Anliegen stellen Benefizkonzerte dar. Dadurch konnten bereits u.a. das Kinderkrebsforschungsinstitut des St. Anna-Kinderspitals, "Ärzte ohne Grenzen" oder die österreichische Flüchtlingshilfsorganisation Hemayat unterstützt werden. Das nächste karitative Konzert am 7. März 2019 in den Sofiensälen soll zugunsten der Volkshilfe Österreich stattfinden. Linkliste:
    - Webseite Camerata Medica Wien
    - Artikel OE24
    - Artikel Salzburger Nachrichten
    - Artikel Kleine Nachrichten